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Linderner Bruderschaft mit modernster Schießtechnik

Von: Georg Schmitz

Hans Gisbertz und Josef Kouchen (v.l.) sowie Pfarrer Norbert Kaluza (r.) probierten in Lindern die neue von Michael Fenger, Theo Clemens und Hajo Wacker (2. bis 4. v.r.) installierte elektronische Schießanlage aus. Foto: Georg Schmitz

GEILENKIRCHEN-LINDERN. Die St.-Johannes-Schützen Lindern verfügen jetzt über eine elektronische Meyton-Schießanlage. Damit sind die Linderner neben der St.-Hubertus-Schützengesellschaft Waurichen die zweite Bruderschaft im Kreis Heinsberg mit der derzeit modernsten Schießtechnik.

Ergebnis auf dem Monitor

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Zielscheiben nach jedem Schießdurchgang hin- und hergekurbelt werden mussten, ein Monitor zeigt jetzt direkt das Ergebnis an. Die alte, mechanische Anlage wurde zwischenzeitlich demontiert und die elektronische Einrichtung für die insgesamt fünf Schießbahnen nach den aktuellsten Richtlinien installiert.

Unter der fachlichen Leitung von Theo Clemens, Hajo Wacker und Michael Fenger haben die Schützenbrüder 180 Stunden ihrer Freizeit investiert, um die neue Technik für den Betrieb vorzubereiten. Fenger war dabei der Software-Spezialist der Gruppe. Für die Montage wie auch die Elektroverdrahtung mussten 160 Meter Datenkabel, unter anderem in der Zwischendecke, verlegt werden. Der eigentliche Schießstand befindet sich im Pfarrhaus, das Schützenheim mit „Rechenzentrum“ in der angrenzenden Räumlichkeit.

Der gesamte Schießverlauf wird in das Schützenheim zeitgleich übertragen und auf einem Monitor angezeigt. So werden den 130 Angehörigen der Bruderschaft und den Besuchern die Ergebnisse direkt vor Augen geführt. „Unser kleiner Verein hat hier einen bleibenden Wert geschaffen“, zeigt sich Brudermeister Hans Gisbertz stolz auf das Erreichte. Er sieht in der Anschaffung der auf Lasertechnik basierenden Meyton-Schießanlage ein Vorbild für andere Vereine und hofft zudem, den Nachwuchs stärker anzusprechen. Die ersten Reaktionen von Mitgliedern anderer Schießmannschaften seien durchweg positiv ausgefallen. Mit Blick auf die über 40 Jahre alten früheren Schießstände hofft Gisbertz, dass die neue Anlage ähnlich lange hält.

Ehrenschützen

Neben den fünf Schießbahnen steht der Jugend eine Biathlon-Laseranlage zur Verfügung. Der Schießsport hat in Lindern eine lange Tradition. „Sie dürfen die neue Schießanlage gleich ausprobieren“, lud der Brudermeister, Pfarrer Norbert Kaluza, zum „fröhlichen Schießen“ ein. Der Geistliche erbat den Segen Gottes für den Schießstand und legte danach ordentlich los.

Er schaffte beim ersten Durchgang 8,85 Punkte und war somit Zweitbester hinter Bezirksbundesmeister Josef Kouchen, der es auf 9,12 Punkte brachte. Brudermeister Hans Gisbertz und der Senior der Bruderschaft, Peter Wacker, zählten ebenfalls zu den Ehrenschützen. Bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bierchen stand die neue Anlage dann den ganzen Nachmittag für interessierte Schützen zur Verfügung.